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Open Banking: was es ist und warum es verändert, wie deine Kunden bezahlen

Keine Karte, keine Nummer zum Eintippen: Der Kunde zahlt direkt von seinem Konto, in wenigen Sekunden.

Open Banking: was es ist und warum es verändert, wie deine Kunden bezahlen

Jahrzehntelang bedeutete Online-Bezahlen fast immer eines: Kartendaten eingeben. Open Banking verändert diese Gewohnheit und ermöglicht direkte Konto-zu-Konto-Zahlungen, ohne über das Kartennetzwerk zu gehen. Es ist kein vorübergehender Trend: Es ist ein infrastruktureller Wandel mit konkreten Auswirkungen auf Kosten und Kundenerlebnis.

Was Open Banking wirklich ist

Es ist das System, ermöglicht durch die europäische PSD2-Verordnung, das autorisierten Drittanbietern erlaubt, mit ausdrücklicher Zustimmung des Kunden auf dessen Bankkontodaten und Zahlungsfunktionen zuzugreifen.

In der Praxis bedeutet das, dass ein Kunde eine Zahlung direkt von seinem Girokonto zu deinem autorisieren kann, ohne Kreditkartendaten einzugeben.

Wie eine Account-to-Account-Zahlung funktioniert

Der Kunde wählt beim Checkout seine Bank aus einer Liste, wird kurz zur App oder Website seiner Bank weitergeleitet, um die Zahlung zu autorisieren, und kehrt mit bestätigter Transaktion zu deiner Seite zurück.

Der gesamte Prozess dauert nur wenige Sekunden länger als eine Kartenzahlung, entfernt aber die Notwendigkeit, Kartennummern oder Sicherheitscodes einzugeben.

Warum es sich auch für dich als Händler lohnt

Account-to-Account-Zahlungen umgehen das Kartennetzwerk (Visa, Mastercard), das bei jeder Transaktion Interbankengebühren erhebt: Das Ergebnis sind oft niedrigere Gebühren für den Händler.

Das Chargeback-Risiko ist generell niedriger als bei Karten, weil die Zahlung direkt vom Kontoinhaber über seine Bank autorisiert wird, mit einem bereits sehr starken Authentifizierungsniveau.

Die Grenzen, die man kennen sollte

Die Akzeptanz bei den Kunden ist noch geringer als bei Kredit- und Debitkarten, einfach aus Gewohnheit: Biete es als zusätzliche Option an, nicht als sofortigen Ersatz.

Nicht alle teilnehmenden Banken bieten die gleiche Benutzererfahrung in ihrem eigenen Autorisierungsprozess: Manche Oberflächen sind reibungsloser als andere, ein Faktor, den du nicht direkt kontrollierst.

Das Wichtigste
  • Open Banking ermöglicht direkte Konto-zu-Konto-Zahlungen, ohne über das Kartennetzwerk zu gehen.
  • Die Gebühren sind oft niedriger als bei Kartenzahlungen, da das Interchange umgangen wird.
  • Das Chargeback-Risiko ist bei dieser Zahlungsmethode generell niedriger.
  • Die Kundenakzeptanz wächst noch: Biete es als zusätzliche Option an, nicht als einzige Methode.
Fehler, die man vermeiden sollte
  • Kartenzahlungen komplett durch Open Banking ersetzen, ohne die Gewohnheiten der Kunden zu berücksichtigen.
  • Dem Kunden nicht erklären, was er während der kurzen Weiterleitung zu seiner Bank erwarten soll.
  • Diese Zahlungsmethode ignorieren, weil man denkt, sie sei nur großen Technologieunternehmen vorbehalten.

Häufig gestellte Fragen

Ist Open Banking so sicher wie eine Kartenzahlung?

Ja, es wird oft als sicherer angesehen: Die Autorisierung erfolgt direkt über die App oder Website der Bank des Kunden, mit demselben Sicherheitsniveau wie beim Online-Banking.

Unterstützen alle europäischen Banken Open Banking?

Ja, die PSD2-Verordnung verpflichtet alle europäischen Banken, den technischen Zugang bereitzustellen, obwohl die Benutzererfahrung von Bank zu Bank variieren kann.

Sind Account-to-Account-Zahlungen langsamer als Kartenzahlungen?

Sie erfordern generell ein paar Sekunden mehr für die Weiterleitung zur Bank des Kunden, aber die Gutschrift der Gelder kann genauso schnell sein, in manchen Fällen schneller als bei Karten.

Biete auch Account-to-Account-Zahlungen an

Daevon integriert Open Banking in deinen Checkout, mit niedrigeren Gebühren als traditionelle Kartenzahlungen.

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