Mobiles POS: der Ratgeber, um außerhalb des Geschäfts zu kassieren
Märkte, Messen, Lieferungen nach Hause: Wenn deine Arbeit keine feste Kasse hat, sollte deine Art zu kassieren das auch nicht haben.
Ein Straßenhändler, der nur Bargeld akzeptiert, verliert jeden Tag Kunden, die einfach kein Bargeld dabei haben. Ein Klempner, der einen Auftrag beim Kunden abschließt, riskiert, Wochen auf eine Überweisung zu warten. Mobiles POS existiert genau für diese Fälle: überall kassieren, nicht nur hinter einer Ladentheke. So funktioniert es und so wählt man das richtige.
Was ein mobiles POS wirklich ist
Ein mobiles POS ist ein kompaktes Terminal mit eigenem Akku, das sich über ein Mobilfunknetz (SIM) oder über das Smartphone des Betreibers per Bluetooth mit dem Internet verbindet.
Im Gegensatz zu einem kabellosen POS im Geschäft ist es dafür ausgelegt, den ganzen Tag komplett außerhalb eines festen Standorts eingesetzt zu werden, fernab jeder Ladebasis.
Wer wirklich eines braucht
Straßenhändler und Menschen, die auf Märkten und Messen arbeiten, wo das Konzept einer festen Kasse gar nicht existiert.
Fachkräfte für Dienstleistungen vor Ort (Klempner, Elektriker, Wartungstechniker), die die Zahlung direkt nach Abschluss der Arbeit abschließen wollen.
Lieferdienste, bei denen die Zahlung an der Haustür des Kunden erfolgt, nicht vorher.
Was man vor der Wahl prüfen sollte
Mobilfunkabdeckung in dem Gebiet, in dem du tatsächlich arbeitest, nicht der vom Anbieter beworbene nationale Durchschnitt.
Akkulaufzeit für einen vollen Arbeitstag, nicht nur ein Test mit ein paar Transaktionen.
Ob die Kosten des Datentarifs in der Terminalgebühr enthalten oder separat sind: Prüfe immer die monatlichen Gesamtkosten.
- Ein mobiles POS ist dafür ausgelegt, den ganzen Tag komplett außerhalb eines festen Standorts zu funktionieren.
- Es ist die natürliche Wahl für Straßenhändler, Fachkräfte vor Ort und Lieferdienste.
- Prüfe immer die reale Netzabdeckung in deinem tatsächlichen Arbeitsgebiet, nicht den beworbenen Durchschnitt.
- Die Kosten des Datentarifs sollten immer zusammen mit der Terminalgebühr berechnet werden, nicht getrennt.
- Ein mobiles POS wählen, ohne die Netzabdeckung in deinem tatsächlichen Arbeitsgebiet zu prüfen.
- Die Akkulaufzeit für einen vollständigen Arbeitstag nicht berücksichtigen.
- Ein mobiles POS mit einem einfachen kabellosen POS im Geschäft verwechseln: Sie sind für unterschiedliche Nutzungen gedacht.
Häufig gestellte Fragen
Ja, die meisten Modelle nutzen eine eingebaute Daten-SIM, die überall dort funktionieren soll, wo Empfang besteht, ohne WLAN zu benötigen.
Ein mobiles POS ist ein dediziertes Hardwaregerät; eine POS-App verwandelt das Smartphone selbst in ein Kartenlesegerät, oft mit einem kleinen zusätzlichen Bluetooth-Zubehör.
Das variiert stark je nach Anbieter: Manche bieten Tarife ohne feste Gebühr und höhere Transaktionsgebühr, andere eine kleine Monatsgebühr mit niedrigeren Gebühren.
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