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E-Rechnung und Zahlungen: den Kreis schließen, ohne deinem Geld nachzujagen

Du stellst die Rechnung in dreißig Sekunden aus. Dann verbringst du drei Wochen damit zu prüfen, ob sie überhaupt bezahlt wurde. Es gibt einen Weg, das zu vermeiden.

E-Rechnung und Zahlungen: den Kreis schließen, ohne deinem Geld nachzujagen

Die E-Rechnung hat ein Problem gelöst (die Übermittlung des Steuerdokuments), aber nicht das nächste, oft lästigere: zu wissen, ob und wann diese Rechnung tatsächlich bezahlt wurde. Viele kleine Unternehmen prüfen immer noch den Kontoauszug von Hand und gleichen schlecht geschriebene Zahlungsreferenzen ab. So verbindet man Rechnungsstellung und Zahlungen wirklich.

Das Problem, das die E-Rechnung nicht löst

Das Übermittlungssystem garantiert, dass die Rechnung korrekt an den Kunden und die Steuerbehörde übertragen wird, sagt aber nichts darüber aus, wann (oder ob) der Kunde tatsächlich zahlen wird.

Für alle, die Dutzende Rechnungen pro Monat verwalten, ist die Zeit für die manuelle Überprüfung jeder Zahlung oft größer als die Zeit für die Ausstellung der Rechnungen selbst.

Wie man Rechnungsstellung und Zahlungen in der Praxis verbindet

Ein direkt von der Rechnung generierter Zahlungslink lässt den Kunden mit einem Klick bezahlen, und das System kann die Rechnung automatisch als bezahlt markieren.

Virtuelle IBANs (ein dedizierter IBAN-Code pro Kunde oder Rechnung) ermöglichen es, automatisch zu identifizieren, zu welchem Dokument eine eingehende Überweisung gehört, ohne Zahlungsreferenzen von Hand abzugleichen.

B2B-Rechnungen per Lastschrift (SDD) einzuziehen automatisiert den Einzug bei wiederkehrenden Kunden und reduziert Zahlungsverzögerungen drastisch.

Was sich in deiner Buchhaltung ändert

Mit einem verbundenen System wird der Abgleich zwischen ausgestellten Rechnungen und erhaltenen Zahlungen fast automatisch, was manuelle Fehler und Prüfzeit reduziert.

Die Echtzeit-Übersicht darüber, welche Rechnungen noch unbezahlt sind, lässt dich bei Verzögerungen früher handeln, statt sie erst Wochen später am Monatsende zu entdecken.

Das Wichtigste
  • Die E-Rechnung garantiert die Übermittlung des Dokuments, nicht die Nachverfolgung der Zahlung.
  • Zahlungslinks und virtuelle IBANs automatisieren den Abgleich zwischen Rechnung und erhaltener Zahlung.
  • Lastschrift reduziert Verzögerungen bei wiederkehrenden Rechnungen an Stammkunden.
  • Ein verbundenes System gibt Echtzeit-Übersicht darüber, welche Rechnungen noch offen sind.
Fehler, die man vermeiden sollte
  • Weiterhin jede Zahlung manuell überprüfen, indem man handgeschriebene Referenzen abgleicht.
  • Keine direkte Zahlungsmethode (Link oder Karte) anbieten, die mit der Rechnung selbst verbunden ist.
  • Zahlungsverzögerungen erst am Monatsende entdecken, statt sie in Echtzeit zu überwachen.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich einen Zahlungslink direkt in die E-Rechnung einfügen?

Ja, viele Rechnungssysteme erlauben es, einen Zahlungslink im an den Kunden gesendeten Dokument zu generieren und einzubetten, oder ihn separat per E-Mail anzuhängen.

Funktioniert die Lastschrift auch für Geschäftskunden (B2B)?

Ja, die SEPA-Lastschrift (SDD) kann sowohl für Privat- als auch für Geschäftskunden verwendet werden, mit einem vom Schuldner unterzeichneten Mandat.

Wie viel Zeit spart man wirklich durch die Automatisierung des Abgleichs?

Das hängt vom Volumen ab, aber für alle, die Dutzende oder Hunderte Rechnungen pro Monat verwalten, wird die Ersparnis oft in Stunden Verwaltungsarbeit pro Woche gemessen.

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